Anfänger-Glück oder PowerBiker und noch vieles mehr … Sie suchen sich's aus!
| Mountainbike-Touren, die Schwierigkeitsgrade | |
| Level 1 | Familienfreundliche Urlaubsradtour: Sportlichkeit, es geht hauptsächlich über Straßen und leichte Pisten bis max. 400 Höhenmeter bergauf. |
| Level 2 | Genießertouren: Sportlichkeit, Ausdauer (auch aus anderer Sportart). Geübter Umgang mit dem Fahrrad. Straße, breite Pisten, leicht bis schwierig, bis 700 Höhenmeter. |
| Level 3 | Sehr sportlich bei guter Bikebeherrschung: Kraft und Ausdauer vom Biken, geübter Umgang mit dem MT-Bike. Piste, Singletrails, einfache bis anspruchsvolle Trials, bis ca. 1600 Höhenmeter. |
| Level 4 | XXL Marathon, Singletrailtouren, Freeride: Kraft, Kondition und Geschicklichkeit auf dem Mountainbike bis ca. 3500 Höhenmeter. |
| Tourenpreise | |
Jede der Touren kostet (Ganztagestour mit eigenem Bike inkl. Taxishuttle und Tourenguide) |
40 € |
AUFPREIS MIETBIKE/ bei einer Tagestour |
|
Gruppe A - leichte Hardtails |
8,- € |
Gruppe B - Diskfullys |
14,- € |
| Gruppe C - Enduro (begrenzte Stückzahl) | 30,- € |
| Gruppe D - Big Air (begrenzte Stückzahl) | 30,- € |
Beispiele aus unserem Tourenprogramm
| Level 1 & 2 | ||||
| Level | Höhenmeter |
Gebiet |
||
| T1 | Vulkantour 1 S/W | L2 | 650 hm |
F |
| T2 | Vulkantour 2 S/O | L2 | 580 hm |
D |
| T3 | Nordtour | L2 | 700 hm |
A |
| T5 | Pico Bejenado | L2 | 700 hm |
Z |
| T19 | Briestas-Tour | L1 | ca. 500 hm |
AB |
| T52 | Sightseeing NW | L2 | 700 hm |
B |
| T53 | Tricias-Tour | L2 | 700 hm |
AB |
Level 3 & 4 |
||||
| |
Level | Höhenmeter |
Gebiet |
|
| T7 | Vulkantour 3 S/O | L3 | 1250 hm |
D |
| T8 | Vulkantour 4 /W | L3 | 950 hm |
F |
| T9 | Cumbre vieja-Tour | L3 | 1300 hm |
Z |
| T10 | Tinizara-Tour 1 | L3 | 1250 hm |
A |
| T11 | Nordtour 2 MID | L3 | 950 hm |
A |
| T12 | Hoya Grande | L3 | 1280 hm |
AB |
| T13 | Nordtour 4 | L3 | 1300 hm |
AB |
| T14 | Trial Tour & Virgen del Pino-Tour |
L4 | 1500 hm |
Z |
| T15 | Calderatour | L3 | 1300 hm |
Z |
| T18 | Sightseeing | L3 | 950 hm |
ZDF |
| T23 | Puntallana-Tour | L3 | 1550 hm |
C |
| T24 | Downhill Tour | L3 | ||
| T25 | Roque Niquiamo | L3 | 1450 hm |
D |
| T16 | Roque-Tour | L4 | 2665 hm |
AB |
| T26 | Roque-Tour | L4 | 3500 hm |
AB |
| T34 | La Mata-Tour | L3 | 1100 hm |
AB |
LUST AUF SINGLETRAILS? WIR ZEIGEN EUCH, WO´S LANG GEHT! |
||||
Singletrail-Touren, Level 3 und 4 |
||||
| Level | Höhenmeter |
Gebiet |
||
| T50 | Tinizara-Tour | L4 | 1200 hm |
A |
| T51 | Tricias-Tour | L3 | 1250 hm |
AB |
| T54 | El Time-Tour | L4 | 1400 hm |
A |
| T55 | Nord-Singletrail | L4 | 1300 hm |
A |
| T56 | Birigoyo-Trail | L4 | 1600 hm |
ZD |
| T57 | Jedey-Moraditas-Tour | L4 | 1300 hm |
F |
| T17 | Sandwedeltour | L4 | 1500 hm |
FD |
Beschreibung einiger Touren
T1: Vulkantour/ L2/ ca. 400 hm
Transfer nach Llano de Brujas. Wir biken in ca 1300 m Höhe auf einer Waldpiste und genießen atemberaubende Ausblicke auf die Küste und den Atlantik. Vorbei am Vulkan San Juan (1949) erreichen wir Fuencaliente. Einkehrmöglichkeit! Dann auf einer ruhigen Straße mit herrlichen Ausblicken und einer weiteren Attraktion, der Künstlerplaza von Las Manchas, zurück nach Los Llanos.
T2: Kräutertour/ L2/ ca. 600 hm
Auf der Ostseite hoch uber Breña Alta und Mazo durch lichte Lorbeer- und Erikawälder und weitläufige Lavafelder nach Fuencaliente, um dann auf einer ruhigen Straße mit herrlichen Ausblicken, vorbei an Schinken, Käse und Wein zurück nach Los Llanos zu radeln.
T10: Tinizara-T.1 Norden/ L3/ ca. 1250 hm
Auf der Ostseite hoch uber Breña Alta und Mazo durch lichte Lorbeer- und Erikawälder und weitläufige Lavafelder nach Fuencaliente, um dann auf einer ruhigen Straße mit herrlichen Ausblicken, vorbei an Schinken, Käse und Wein zurück nach Los Llanos zu radeln.
T15: Calderatour/ L3/ ca. 1300 hm
Tour mit wunderschönen Aussichten und Gerüchen, die unendliche Stille nur durchbrochen durch den Schrei der Turmfalken oder der Grajas.
T18: Sightseeing - Tour/ L3/ ca. 950 hm
Die schönsten Aussichtspunkte, ein superscharfer Megadownhill, von 1450m bis ans Meer, 75% Piste, 25% Straße.
An der Gabelung zum Pico de la Nieve kann man sich schon mal den Weg hinab zur Virgen del Pino anschauen. Mancher behauptet, man könne ihn kaum laufen,... Aber noch sind wir nicht soweit, erstmal gehts aufwärts Richtung Pico. Wer alles fährt, ist echt cool drauf. Diese Wendepunktstrecke fährt man so weit man möchte. Jedoch nicht weiter, als Refugio de la Punta de los Roques, danach wird der Weg unbefahrbar, und das sagt Euch ein eingefleischter Stoppelhoppser. Vor dem Rückweg nochmal essen, trinken, dehnen, und die Fotosession sollte auch beendet sein. Dann heißt es Sattel tief und ab geht die Post, Trialdownhill vom Feinsten, der Abendsonne entgegen und zurück nach El Paso.
Start ist am Parkplatz des Iconagebäudes, Ortsausgang El Paso Richtung St. Cruz. Wir folgen der Straße zur La Cumbrecita bis zur Abzweigung zur Eremitage Virgen del Pino, dort rechts, nach ca. 800m wieder rechts auf einen asphaltierten Feldweg. Diesem folgen wir bis es nur rechts oder links geht; dann links bergauf bis zur Hauptstraße. Wir überqueren sie schräg nach unten, und fahren jetzt auf der alten Passstrasse zum Refugio El Pilar. Kurz nach El Pilar geht links der Höhenweg auf der Cumbre Nueva zum Pico de la Nieve. Anfangs ist der Weg so breit, wie er später schmal wird. Er ist für jene Biker, die lieber den Umweg über die Treppe nehmen ein unbedingtes Muss. Allerdings auch hier NIE alleine fahren, denn im Falle eines Unfalles liegt man u.U.einige Tage in der Landschaft herum.
So geht es Kurve um Kurve immer weiter bergauf, bis wir nach etwa 3 Stunden die Baumgrenze erreichen. Die Reihenfolge hat sich inzwischen mehrfach geändert. Walter ist vorne, gefolgt von Stefan. Gunther hat zeitweise Probleme mit seinem Knie. Immer wieder halten wir an, um zu dehnen und zu massieren. An aufgeben will er aber nicht denken: ?Das schaff ich doch, und wenn es das letzte ist, was ich vor dem Abendessen mache!? Dann geht Toni das Wasser aus. Zum Glück weiss ich eine kleine Quelle, die in dieser Jahreszeit Wasser führt.
Nach der Erfrischung mit eiskaltem Wasser geht es weiter. Die Piste ist inzwischen so grob, das an ein normales Fahren kaum zu denken ist. Mühsam kämpfen wir uns von Stein zu Stein, manche Passagen müssen wir schieben. Schon seit fast einer Stunde denkt jeder, gleich ist es geschafft, aber es dauert noch weitere 30 Minuten bis wir die Straße erreichen. Dort haben wir die ersten Schneefelder passiert, und müssen immerwieder über Eisplatten balancieren. Plötzlich ein Seitenwind, der mir das Vorderrad verschiebt, und schneller als ich denken kann, habe ich mit dem Boden Bekanntschaft gemacht. Aufstehen und weiter geht es. Auf der Straße runter bis auf 2.000m und dann die letzten 426 Höhenmeter bis zum Gipfel.Unter großem Hallo packe ich den Geburtstagssekt für Gunther aus. Er ist zwar nicht mehr eiskalt, und wir trinken mangels geschliffener Gläser aus der Flasche, aber Gunther meint: Tip Top!
Nach dieser Stärkung und dem Vehrzehr aller Reste, mit einem herrlichen Blick auf die Berge im Süden und die umliegenden Inseln, machen wir uns gutgelaunt und frierend auf den Rückweg. Jetzt gilt es etwa 2800 Höhenmeter zu vernichten. Je weiter wir runter kommen, umso wärmer wird es. Nach dem ersten rasanten Straßenstück schwingen wir genüßlich auf einem breiten Forstweg abwärts, die meisten Kurven mit kleinen Anliegern, sodaß wir nach fast einer Stunde Abfahrt wie im Rausch die Straße bei Puntagorda erreichen. Nochmals ca. 45 Minuten fegen wir im Windschatten einer hinter dem anderen Richtung El Time und die Serpentinen hinunter ins Tal. Jetzt noch eine kleine halbe Stunde bergauf. Wir beissen die Zähne zusammen, und strampeln uns nach Los Llanos. Auf der Plaza lassen wir uns überglücklich in die Stühle des Straßencafés fallen und bestellen als erstes 5 große Clara (span.= Radler, Alster...). Später wollen wir noch zusammen die Pizzeria in El Paso leeressen, aber jetzt gehts erst mal duschen.

Treffpunkt 7.30 Uhr, Plaza de España in Los Llanos. Wir, das sind Stefan, Gunter, Toni, Walter und ich, wollen mit dem Mountainbike zum Roque de los Muchachos, dem höchsten Berg La Palmas. Eine Runde mit 120km, 3.700 Höhenmeter, davon 2.700 über teils grobe Schotterpiste. Stefan und Walter haben schon Marathonerfahrung, Gunther, der heute Geburtstag hat, und Toni wollen ihre Grenzen erfahren. Der Morgen ist kühl. Die Bikes glitzern in der Morgensonne als wir den ersten Singletrail in den Barranco de las Angustias hinunterzirkeln. Auf der Gegenseite schrauben wir uns über die Landstraße zum Mirador de El Time, genießen kurz bei ein paar Dehnübungen das prächtige Panorama und weiter gehts nach Puntagorda, wo wir endgültig die Straße verlassen. Längst fahren wir im kurzen Trikot, als Stefan feststellt, daß seine Sonnenbrille bei der letzten Rast liegenblieb. Toni meint, es sei nicht schade drum. Trotzdem fährt Stefan, sie zu holen. Derweil rollen wir gemütlich weiter, bis unsere nächste Pause von einem Plattfuß in Tonis Vorderrad markiert wird. Die Reparatur ist noch nicht beendet, da kommt schon Stefan angeschnauft, strahlend hinter seiner Sonnenbrille: Es waren ja nur 12 km und 300 hm.Nachdem wir reichlich Banane und Müsliriegel gegessen haben, kurbeln wir uns durch sonnige Weinberge und lichte Pinienwälder immer höher in den Norden. Berauschende Ausblicke in schroffe Barrancos, über skurrile Felsformationen, übersät mit dem hellen Grün der Pinien, dem dunkleren der Eßkastanien, dem der Feigen und der silbrigen Mandelbäume. Im Hintergrund der auf La Palma allgegenwärtige, lockende Atlantik in einem Blau, das an Tiefe nur vom Blau des Himmel übertroffen wird. Wir sind allein mit der Stille. Bis auf das Knirschen der Stollenreifen und ab und zu der Schrei eines Turmfalken ist nichts zu hören. Vorne unterhalten sich Toni und Gunther, die anderen fahren jeder für sich. Bei Roque Faro kommen wir in die Zivilisation zurück, und kehren in dem kleinen Ort in einer typischen Bar zu Mittag ein. Nachdem die Wasservorräte aufgefüllt sind, geht es erst 400 hm bergab, um dann bei Höhenmeter 850 auf den Trail zu schwenken, der uns auf 2350m bringen soll.Jetzt zieht sich die Gruppe auseinander. Wir werden auf ca. 20 km 1500 hm erklettern. Toni und Walter machen den Anfang. Stefan und Gunther kurbeln in kleinen Gängen ihre Geschwindigkeit.



